Definition:
Tuberkulose (TB) ist eine bakterielleInfektionskrankheit, die durch Mycobacterium tuberculosis verursacht wird. DieLunge ist das am häufigsten betroffene Organ, aber TB kann auch andere Teiledes Körpers beeinflussen. Es handelt sich um eine potenziell schwereErkrankung, die durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen wird.
Auswirkungen auf Betroffene:
Tuberkulose kann verschiedene Symptome verursachen, vonmilden Beschwerden bis zu schweren Atemproblemen. Die Krankheit kann, wenn sienicht rechtzeitig behandelt wird, schwerwiegende gesundheitliche Komplikationenund sogar den Tod verursachen.
Hauptsymptome:
Die häufigsten Symptome von Tuberkulose sind anhaltenderHusten, Brustschmerzen, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Nachtschweiß und Fieber.Bei extrapulmonaler TB können andere Organe betroffen sein, was zuunterschiedlichen Symptomen führt.
Diagnose:
Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchungen,Röntgenaufnahmen der Lunge, Labortests und Tuberkulintests. Eine Bestätigungerfolgt oft durch den Nachweis des Tuberkulosebakteriums in Sputumproben oderanderen Körperflüssigkeiten.
Antibiotika:
Die Hauptbehandlung für Tuberkulose besteht ausAntibiotika, die über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen. Dieshilft, die Bakterien zu eliminieren und die Ausbreitung der Krankheit zustoppen.
Überwachung und Unterstützung:
Die Therapie erfordert eine sorgfältige Überwachung durchmedizinisches Personal, um sicherzustellen, dass die Behandlung erfolgreichist. Unterstützende Maßnahmen können auch eine angemessene Ernährung undpsychosoziale Unterstützung umfassen.
Prävention:
Präventive Maßnahmen umfassen Impfungen, Früherkennungund Isolierung von infizierten Personen, um die Ausbreitung der Krankheit zuverhindern.
Die erfolgreiche Behandlung von Tuberkulose erforderteine konsequente Medikamenteneinnahme und enge Zusammenarbeit zwischen demPatienten und medizinischem Fachpersonal. Frühe Diagnose und umfassendeTherapie sind entscheidend, um die Ausbreitung von Tuberkulose zu kontrollierenund schwerwiegende Folgen zu verhindern.
Bakterielle Infektion:
Tuberkulose wird durch die Infektion mit Mycobacteriumtuberculosis verursacht. Die Krankheit wird von Mensch zu Mensch durchTröpfcheninfektion übertragen.
Risikofaktoren:
Risikofaktoren für Tuberkulose umfassen geschwächtesImmunsystem, enge Kontakte mit infizierten Personen, mangelnde Zugang zumedizinischer Versorgung und Lebensbedingungen, die das Risiko einer Ansteckungerhöhen.
Herzinfarkt – Krankheitsbild
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.
Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.
Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.
Herzinfarkt – Symptome
Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:
• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust
• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch
• Atemnot
• Kalter Schweiß
• Übelkeit oder Erbrechen
• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit
Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:
• Übelkeit
• Rückenschmerzen
• Müdigkeit
• Kurzatmigkeit
• Oberbauchbeschwerden
Herzinfarkt – Ursachen
Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:
• Hohes LDL-Cholesterin
o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.
o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.
o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).
• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.
• Bewegungsmangel
• Bluthochdruck
• Rauchen
• Diabetes
• Stress
• genetische Faktoren
Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.
Herzinfarkt – Therapie
Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.
Akutbehandlung
Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)
• Sauerstoffgabe
• EKG-Diagnostik
• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes
• In seltenen Fällen: Bypass-Operation
Nachbehandlung
Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte
• Bewegungstherapie, Herzsport
• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)
• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck
• Psychologische Unterstützung
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