

Etwa die Hälfte der Menschen mit Diabetes entwickelt eine diabetische Polyneuropathie: Die über längere Zeit erhöhten Blutzuckerwerte schädigen nach und nach periphere Nerven (außerhalb von Gehirn und Rückenmark). Zu den typischen Symptomen gehören Schmerzen, die sich beispielsweise brennend, stechend oder elektrisierend anfühlen, sowie Missempfindungen und Taubheitsgefühle. Die diabetische Polyneuropathie ist bislang nicht heilbar. Die Behandlung zielt darauf ab, den Verlauf zu verlangsamen, Folgeerkrankungen (z. B. Fußgeschwüre) entgegenzuwirken und die Schmerzen zu lindern.
In dieser Studie wird ein potenzielles Medikament getestet und mit einem bereits zugelassenen Medikament verglichen. Bei dem Prüfmedikament handelt es sich um einen Natriumkanalblocker. Natriumkanäle tragen zur Entstehung und Übertragung von Schmerzen bei. Das Prüfmedikament soll diese Kanäle gezielt blockieren und somit die mit der Polyneuropathie verbundenen Schmerzen hemmen.
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