„Da kommen die Schlafläuse wieder“ sagte eine Patientin, und beschrieb damit sehr treffend die Symptome des Syndroms der unruhigen Beine, auch Restless-Legs-Syndrom genannt. Es handelt sich hierbei um eine häufig auftretende, aber selten frühzeitig diagnostizierte Erkrankung. Viele Patienten, die zu uns kommen, haben einen jahrelangen Leidensweg hinter sich.
Wenn Sie hierunter leiden, wenden Sie sich zur Abklärung an einen Arzt oder Psychologen.
Typische Symptome des Syndroms der unruhigen Beine sind:
Man vermutet, dass Patienten mit Restless-Legs-Syndrom unter einem Mangel eines Botenstoffes im Zentralen Nervensystem leiden. Dieser Botenstoff vermittelt Informationen zwischen zwei Nervenzellen und heißt Dopamin. Medikamentös kann man mit Substanzen, die dem Dopamin sehr ähnlich sind, gute Erfolge erzielen.
Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder von den Ärzten und Ärztinnen bei emovis in Berlin hierzu beraten.
Als Ursache für das häufig unterschätzte Problem der unruhigen Beine gilt in vielen Fällen eine Störung des Dopamin-Stoffwechsels in Gehirn und Rückenmark.
Frauen sind dabei weitaus häufiger betroffen als Männer. Nervöse Beine, ebenso bekannt unter dem Restless Legs Syndrom, weisen in der Folge auf einen beginnenden Dopamin-Mangel im Nervensystem hin. Diese Störung kann in den meisten Fällen auch auf eine vererbte Veranlagung zurückgeführt werden.
Weitere Ursachen für nervöse Beine sind in selteneren Fällen jedoch auch einige andere Krankheiten. Dazu gehören unter anderem Nierenschwäche, verschiedene Leiden an der Wirbelsäule, Erkrankung der Nerven (Polyneuropathie) oder auch Eisenmangel. Mögliche Auslöser des Restless-Legs-Syndroms können ferner auch eine Schwangerschaft, Diabetes oder rheumatoide Arthritis sein.
Uneinigkeit besteht darüber, ob Erkrankungen wie Fibromyalgie, Diskushernie, Lungenerkrankungen, Embolien, Krebs, AIDS, das familiäre Zittersyndrom oder Schilddrüsenerkrankungen ursächlich für das Restless-Legs-Syndrom sein können. Ebenso werden Krampfadern, Müdigkeit und starker Stress sowie Vitaminmangel als mögliche Ursachen für nervöse Beine diskutiert. Ein diesbezüglicher Zusammenhang ist jedoch nicht erwiesen.
Herzinfarkt – Krankheitsbild
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.
Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.
Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.
Herzinfarkt – Symptome
Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:
• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust
• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch
• Atemnot
• Kalter Schweiß
• Übelkeit oder Erbrechen
• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit
Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:
• Übelkeit
• Rückenschmerzen
• Müdigkeit
• Kurzatmigkeit
• Oberbauchbeschwerden
Herzinfarkt – Ursachen
Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:
• Hohes LDL-Cholesterin
o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.
o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.
o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).
• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.
• Bewegungsmangel
• Bluthochdruck
• Rauchen
• Diabetes
• Stress
• genetische Faktoren
Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.
Herzinfarkt – Therapie
Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.
Akutbehandlung
Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)
• Sauerstoffgabe
• EKG-Diagnostik
• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes
• In seltenen Fällen: Bypass-Operation
Nachbehandlung
Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte
• Bewegungstherapie, Herzsport
• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)
• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck
• Psychologische Unterstützung
Sind Sie auf der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten? Möglicherweise kommt eine Studienteilnahme für Sie in Frage. Unser Team hilft Ihnen gerne!
Mit unserem Newsletter bleiben Sie stets über neue Studien informiert.
Zur Newsletter-Anmeldung