Definition:
Die Psoriatische Arthritis (PsA) ist eine entzündlicheGelenkerkrankung, die bei Menschen mit Psoriasis, einer chronischenHauterkrankung, auftreten kann. PsA kann verschiedene Gelenke betreffen undführt zu Schmerzen, Schwellungen und Steifheit. Es handelt sich um eineautoimmune Erkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise gesundesGewebe angreift.
Auswirkungen auf Betroffene:
Personen mit Psoriatischer Arthritis erleben nicht nurGelenksymptome, sondern können auch Hautveränderungen wie Schuppenflechtehaben. Die Krankheit kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und zuFunktionsverlust der betroffenen Gelenke führen.
Gelenksymptome:
Die Symptome von Psoriatischer Arthritis umfassen Gelenkschmerzen, Schwellungen, Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit. Die Gelenke können asymmetrisch betroffen sein.
Hautsymptome:
Personen mit PsA können auch Schuppenflechte an Haut- und Nagelstellen entwickeln. Hautläsionen können vor, während oder nach denGelenksymptomen auftreten.
Diagnose:
Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchungen,Bildgebung und Bluttests. Der Zusammenhang mit Psoriasis-Hautläsionenunterstützt die Diagnose.
Medikamentöse Behandlung:
Die medikamentöse Behandlung umfasst nichtsteroidaleentzündungshemmende Medikamente (NSAIDs), krankheitsmodifizierendeAntirheumatika (DMARDs) und Biologika. Diese sollen die Entzündung lindern unddas Fortschreiten der Krankheit verlangsamen.
Physikalische Therapie:
Physikalische Therapie kann eingesetzt werden, um dieGelenkfunktion zu verbessern und Schmerzen zu lindern.
Lebensstiländerungen:
Lebensstiländerungen wie regelmäßige Bewegung,Gewichtskontrolle und Stressmanagement können dazu beitragen, die Symptome zukontrollieren.
Die langfristige Behandlung von Psoriatischer Arthritiserfordert eine individuell angepasste Herangehensweise unter der Leitung vonRheumatologen und Dermatologen. Frühe Diagnose und ein umfassendes Managementsind entscheidend, um Gelenkschäden zu minimieren und die Lebensqualität zuerhalten.
Autoimmune Reaktion:
Die genaue Ursache von Psoriatischer Arthritis ist nichtvollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass eine autoimmune Reaktiongegen gesundes Gewebe eine Rolle spielt.
Genetische Faktoren:
Genetische Veranlagung spielt eine Rolle, da PsA inFamilien gehäuft vorkommen kann.
Herzinfarkt – Krankheitsbild
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.
Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.
Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.
Herzinfarkt – Symptome
Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:
• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust
• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch
• Atemnot
• Kalter Schweiß
• Übelkeit oder Erbrechen
• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit
Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:
• Übelkeit
• Rückenschmerzen
• Müdigkeit
• Kurzatmigkeit
• Oberbauchbeschwerden
Herzinfarkt – Ursachen
Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:
• Hohes LDL-Cholesterin
o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.
o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.
o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).
• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.
• Bewegungsmangel
• Bluthochdruck
• Rauchen
• Diabetes
• Stress
• genetische Faktoren
Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.
Herzinfarkt – Therapie
Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.
Akutbehandlung
Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)
• Sauerstoffgabe
• EKG-Diagnostik
• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes
• In seltenen Fällen: Bypass-Operation
Nachbehandlung
Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte
• Bewegungstherapie, Herzsport
• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)
• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck
• Psychologische Unterstützung
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