Prädiabetes ist das Vorstadium zu Diabetes mellitus, bei dem nicht alle Symptome vorhanden sind, die zur Diagnose von Diabetes erforderlich sind, der Blutzuckerspiegel aber bereits ungewöhnlich erhöht ist. Diese Phase wird oft als "Grauzone" bezeichnet. Prädiabetes ist keine Krankheit, sondern ein Stadium des erhöhten Risikos, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. In diesem Stadium besteht noch die Möglichkeit, dies durch vergleichsweise einfache Lebensstiländerungen abzuwenden.
Prädiabetes tritt immer häufiger auf und betrifft zurzeit rund 20% der Bevölkerung in Europa, den USA und Japan. Aus medizinischer Sicht besteht eindeutig Bedarf für neue Ansätze, bevor sich Diabetes manifestiert und kardiovaskuläre Erkrankungen und andere metabolische Erkrankungen auftreten.
Prädiabetes hat typischerweise keine ausgeprägten Anzeichen oder Symptome, die sich von denen für Diabetes mellitus unterscheiden. Zu den Symptomen, die auf Prädiabetes hinweisen können, gehören vor allem die folgenden:
Ein wichtiger Faktor bei der Behandlung von Prädiabetes ist Prävention. Da ein hoher Zusammenhang von Adipositas (Übergewicht) und (Prä-)Diabetes besteht, ist die Führung eines gesunden Lebensstils zur Gewichtsreduktion oder -normalisierung besonders erstrebenswert, u.a. durch folgende Maßnahmen:
Besteht bereits Prädiabetes, sind diese Faktoren jedoch nicht weniger bedeutsam, denn Prädiabetes stellt einen heilbaren Zustand dar. Durch einen gesunden Lebensstil kann die Glukosetoleranz wesentlich verbessert und eine Progression von Prädiabetes zu Diabetes mellitus verhindert werden.
Bei Patienten mit erheblichen Risikofaktoren, bei denen die Änderungen im Lebensstil nicht erfolgreich waren, können verschreibungspflichtige Medikamente angewandt werden.
Bei emovis wird zurzeit eine Studie zu Prä-Diabetes durchgeführt. Informieren Sie sich hier unverbindlich. Wir beraten Sie gerne in Bezug auf eine Teilnahme und prüfen, ob Sie als Patient in Frage kommen.
Die Ursachen von Prädiabetes ähneln den Risikofaktoren für Diabetes mellitus. Dazu gehören:
Herzinfarkt – Krankheitsbild
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.
Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.
Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.
Herzinfarkt – Symptome
Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:
• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust
• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch
• Atemnot
• Kalter Schweiß
• Übelkeit oder Erbrechen
• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit
Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:
• Übelkeit
• Rückenschmerzen
• Müdigkeit
• Kurzatmigkeit
• Oberbauchbeschwerden
Herzinfarkt – Ursachen
Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:
• Hohes LDL-Cholesterin
o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.
o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.
o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).
• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.
• Bewegungsmangel
• Bluthochdruck
• Rauchen
• Diabetes
• Stress
• genetische Faktoren
Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.
Herzinfarkt – Therapie
Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.
Akutbehandlung
Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)
• Sauerstoffgabe
• EKG-Diagnostik
• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes
• In seltenen Fällen: Bypass-Operation
Nachbehandlung
Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte
• Bewegungstherapie, Herzsport
• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)
• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck
• Psychologische Unterstützung
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