Junge Frau sitzt alleine und nachdenklich in einem dunklen ZimmerTherapiegebiete
Home
/
Kopf und Psyche
/
Demenz

Demenz

Demenz - Krankheitsbild

Vergesslichkeit kennt sicherlich jeder aus seinem alltäglichen Leben. Man kann sich Namen, Termine oder Telefonnummern nicht merken. Man verlegt seine Brille oder seinen Hausschlüssel. Und manchmal ist man total verwirrt, weil man nicht mehr weiß, was man eigentlich gerade gemacht hat oder wo man sich befindet.

Kommt das nicht nur ab und zu vor, sondern gehört die Vergesslichkeit schon zum dauerhaften Zustand in Ihrem Leben, dann ist das unter Umständen bedenklich. Eine Demenz kann auf ganz verschiedenen Ursachen beruhen, für die Therapie ist die Klärung dieser Unterschiede wichtig.

Das emovis Studienzentrum in Berlin Charlottenburg führt ambulante Studien zur Behandlung von Demenz durch. Sie erhalten im Rahmen einer Studienteilnahme die Möglichkeit neue Medikamente zur Behandlung Ihre Gedächtnisstörungen zu erhalten.

Demenz - Symptome

Können Sie folgende Fragen mit "Ja" beantworten?

  • Sind sie vergesslich?
  • Haben Sie Schwierigkeiten bekannte Tätigkeiten auszuführen (z.B. ein Telefonat führen)?
  • Haben Sie Wortfindungsstörungen?
  • Verlaufen Sie sich in Ihrem eigenen Wohnviertel?
  • Verlegen Sie Sachen?
  • Haben Sie Probleme, Notizen als Erinnerungshilfe zu verwenden?

Wenn Sie die meisten dieser Symptome häufig in den letzten Monaten hatten, könnte es sein, dass Sie an Demenz  leiden. Wir empfehlen Ihnen mit einem Arzt oder einer Ärztin abklären zu lassen, ob Sie an einer behandlungsbedürftigen Demenz leiden oder nicht.

Demenz - Therapie

Für eine erfolgreiche Behandlung des Demenzpatienten ist nach der Diagnosestellung ein umfassendes therapeutisches Gesamtkonzept bestehend aus medikamentösen und nichtmedikamentösen Maßnahmen notwendig.

Der Demenz-Kranke soll geistig und körperlich entsprechend seinen Vorlieben und Fähigkeiten gefordert, jedoch nicht überfordert werden. Um seine Beweglichkeit zu erhalten, kann eine Physiotherapie (Bewegungstherapie) helfen. Zudem ist regelmäßiges Gedächtnisstraining  wichtig.

Bei emovis werden regelmäßig Studien zu Gedächtnisstörungen im Alter durchgeführt.

Demenz - Ursachen

Es gibt verschiedene Formen von Demenzerkrankungen. Die häufigste und auch bekannteste Form ist die Alzheimer-Demenz. Ursachen für diese Form der Demenz sind sogenannte Amyloid-Plaques. Es handelt sich dabei um Eiweißverklumpungen, die sich im Gehirn ablagern und die Reizübertragung zwischen den Hirnzellen behindern. Diese verlieren infolgedessen deutlich an Funktionstüchtigkeit und sterben schließlich ab. Darüber hinaus wird durch die Plaque-Bildung auch die Balance der Hirnbotenstoffe aus dem Gleichgewicht gebracht, wodurch es zu Störungen der Hirnfunktion kommt und die Hirnzellen deutlich schneller absterben.

Bei der sogenannten vaskulären Demenz handelt es sich um Durchblutungsstörungen im Gehirn. Die vaskuläre Demenz kann dabei durch leichte und deshalb oftmals unentdeckte Schlaganfälle verursacht werden.

Diabetes soll besonders in Verbindung mit einem erhöhten Blutdruck ein Grund für eine Demenz-Erkrankung sein und besonders das Risiko für die vaskuläre Demenz erhöhen.

Auch in Bezug auf einen regelmäßigen und hohen Alkoholkonsum wird ein erhöhtes Risiko an Demenz zu erkranken vermutet. Grund hierfür ist, dass durch Alkoholkrankheit nachweislich Schäden im Gehirn entstehen, die zu enthemmtem Verhalten, zur beschränkten Handlungsfähigkeit sowie zu einem eingeschränkten Erinnerungsvermögen führen können. Im fortgeschrittenen Stadium soll es so auch zu Demenzerkrankungen kommen.

In selteneren Fällen kann eine Demenz auch durch bestimmte Krankheiten ausgelöst werden. Beispiele hierfür sind zum Beispiel: Die Pick-Krankheit, Chorea Huntington, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit oder auch HIV.

Herzinfarkt – Krankheitsbild

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.

Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.

Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.

Herzinfarkt – Symptome

Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:

• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust

• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch

• Atemnot

• Kalter Schweiß

• Übelkeit oder Erbrechen

• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit

Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:

• Übelkeit

• Rückenschmerzen

• Müdigkeit

• Kurzatmigkeit

• Oberbauchbeschwerden

Herzinfarkt – Ursachen

Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:

• Hohes LDL-Cholesterin

o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.

o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.

o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).

• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.

• Bewegungsmangel

• Bluthochdruck

• Rauchen

• Diabetes

• Stress

• genetische Faktoren

Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Herzinfarkt – Therapie

Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.

Akutbehandlung

Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)

• Sauerstoffgabe

• EKG-Diagnostik

• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes

• In seltenen Fällen: Bypass-Operation

Nachbehandlung

Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte

• Bewegungstherapie, Herzsport

• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)

• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck

• Psychologische Unterstützung

Für Betroffene

Sind Sie auf der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten? Möglicherweise kommt eine Studienteilnahme für Sie in Frage. Unser Team hilft Ihnen gerne!

Unsere Studien

Studien zu verschiedensten Bereichen finden Sie hier:

Zu den Studien

Nichts für Sie dabei?

Mit unserem Newsletter bleiben Sie stets über neue Studien informiert.

Zur Newsletter-Anmeldung

Warum in der Datenbank registrieren?

Heute Zugriff auf die Medizin von Morgen

Erfahren Sie als erstes von neuen Studien zu Ihren Krankheitsbildern.
Erhalten Sie Zugang zu neuen und innovativen Behandlungsmethoden.
Werden Sie Teil einer Gemeinschaft, die die Zukunft der Medizin mitgestaltet.
Impressionen von Patienten & Pflegern
Immer auf dem Laufenden bleiben mit unserem Newsletter
Zur Newsletter-Anmeldung