Ein alter Mann ist am Husten, seine Frau klopft ihm auf den RückenTherapiegebiete
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COPD / Raucherhusten

COPD / Raucherhusten

COPD (Raucherhusten) - Krankheitsbild

Raucherlunge: Die schwarze Lunge

Als Raucherlunge wird allgemein die durch das Rauchen beschädigte Lunge bezeichnet, die sich durch Teereinlagerungen stark schwarz verfärbt. Ein Raucher, der täglich rund eine Packung Zigaretten konsumiert, nimmt jährlich etwa eine Tasse des flüssigen Kohlenwasserstoffgemisches auf, was auf Dauer zu einer Lungenverfärbung führt.  

COPD – eine Lungenerkrankung vieler Raucher

Umgangssprachlich wird häufig auch die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) als Raucherlunge bezeichnet. Die im gesunden Zustand sehr elastische Lunge bläht sich bei erkrankten Menschen ballonartig auf, sodass eine ausreichende Sauerstoffversorgung über die Atmung immer schwerer fällt. In Deutschland leidet etwa jeder achte Mensch im Alter von über 40 Jahren an COPD. Eine COPD kann in Ausnahmefällen auch durch Umweltgifte und giftigen Staub am Arbeitsplatz ausgelöst werden. Neun von zehn COPD-Patienten waren jedoch Raucher oder sind es sogar immer noch.

Raucherhusten und andere schwerwiegende Folgen

Die Folgen des Rauchens und der dadurch krankhaft veränderten Lunge, der sogenannten Raucherlunge, sind verheerend und führen nicht selten zum Tod – bei COPD häufig zu einem Tod durch Ersticken. Mit dem Inhalieren des Zigarettenrauchs gelangen neben Teer und Nikotin zahlreiche andere Giftstoffe in den Körper. Erstes Anzeichen einer Raucherlunge ist der sogenannte Raucherhusten. Spätestens jetzt sollte die Giftzufuhr gestoppt werden, damit eine Regeneration der Raucherlunge zumindest teilweise herbeigeführt werden kann. Experten auf diesem Fachgebiet können Ihnen helfen, sich zu informieren und den möglichen Folgen einer Raucherlunge zu entgehen, wie beispielsweise auch das Expertenteam von emovis in Berlin.

COPD (Raucherhusten) - Symptome

Der Raucherhusten

Die Raucherlunge gibt deutliche Anzeichen dafür, dass eine Schädigung vorliegt. Der sogenannte Raucherhusten ist eine offensichtliche und zugleich häufig ignorierte Symptomatik eines erkrankten Rauchers. Der Raucherhusten wird oft als chronischer Husten abgetan. Man findet sich damit ab. Das ständige Husten und die beschränkte Sauerstoffzufuhr strengen den Körper an und die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Bei einer Erkrankung an COPD verschlimmern sich die Symptome wie verminderte Leistungsfähigkeit und Raucherhusten zusehends. Typische Symptome einer Raucherlunge sind zunächst

  • Husten
  • Auswurf
  • Atemnot bei Belastung

Im weiteren Verlauf der Krankheit verschlimmern sich die Symptome zusehends. Es kommt zu

  • bräunlichen Verfärbungen des Auswurfs
  • starker Schleimbildung
  • starken Beschwerden beim Atmen, auch im Ruhezustand des Körpers
  • vorzeitigem Tod

Wenn auch Sie an einem der Symptome leiden, raten wir Ihnen schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen. Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, die eine Heilung oder Linderung der Symptome erzielen. Als Patient können Sie möglicherweise eine Therapie im Rahmen einer klinischen Studie wahrnehmen. Hierbei werden Medikamente auf Ihre Wirksamkeit getestet. Das emovis Ärzte-Team berät Sie gerne in Bezug auf eine Studienteilnahme und prüft ob Sie als Patient in Fragen kommen.

COPD (Raucherhusten) - Therapie

Regeneration der Raucherlunge

Falls auch Sie unter Ihrer Raucherlunge leiden, sollten Sie schnellstmöglich auf das Rauchern verzichten. Nichts ist bei der Bekämpfung der Lungenschädigung durch das Inhalieren des Zigarettenrauchs und von COPD so wichtig wie der schnellstmögliche Verzicht auf jegliche Tabakerzeugnisse. Des Weiteren wird Betroffenen auch durch verschiedene Therapien und Medikamente geholfen. Dazu gehören

  • Lungensport
  • Inhalation
  • Atemschulung
  • Ernährungsberatung
  • Bronchen erweiternde Mittel, die das Atmen erleichtern
  • Schleimlösende Medikamente
  • Steroide wie Kortison

Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken, was den Krankheitsverlauf mildern kann und Lungenentzündungen vorbeugen kann

Als eine der wichtigsten Therapieformen wird die sogenannte Stufentherapie angesehen. Dabei verordnet der Arzt in Stufe eins zunächst bronchienerweiternde Medikamente wie Anticholinergika und/oder Beta-2-Sympathomimetika. In Stufe zwei kommt zu den bisherigen Medikamenten das ebenfalls bronchienerweiternde Medikament Theophyllin. Zusätzlich wird die Inhalation von Kortikoiden, zunächst testweise für drei Monate, verordnet. Im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit erhalten die Patienten eine Sauerstoff-Langzeittherapie. Dabei wird über eine Nasensonde 16 bis 18 Stunden täglich Sauerstoff zugeführt. Die Therapie stabilisiert den Sauerstoffgehalt im Blut und verringert die Atemnot.

Das Ärzte-Team von emovis führt möglicherweise zurzeit eine klinische Studie durch, bei der Wirkstoffe getestet werden, die eine Heilung oder Linderung der Krankheit herbeiführen sollen. Wir beraten Sie gerne in Bezug auf eine Teilnahme und prüfen, ob Sie als Patient in Frage kommen.

COPD (Raucherhusten) - Ursachen

Die Ursache für eine Raucherlunge ist die Sucht und der ständige Konsum von Tabakprodukten. Die Verfärbungen in der Lunge sind auf den in Zigaretten enthaltenen Teer zurückzuführen. Daneben enthalten Tabakerzeugnisse jedoch noch bis zu 300 weiteren Giftstoffen. Wie viel zusätzliches Gift genau enthalten ist, kommt auf die Herstellung an. Je länger der Tabakkonsum dabei andauert und je höher er ist, desto schwerwiegender sind die Folgen für die Raucherlunge.

Herzinfarkt – Krankheitsbild

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.

Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.

Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.

Herzinfarkt – Symptome

Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:

• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust

• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch

• Atemnot

• Kalter Schweiß

• Übelkeit oder Erbrechen

• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit

Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:

• Übelkeit

• Rückenschmerzen

• Müdigkeit

• Kurzatmigkeit

• Oberbauchbeschwerden

Herzinfarkt – Ursachen

Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:

• Hohes LDL-Cholesterin

o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.

o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.

o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).

• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.

• Bewegungsmangel

• Bluthochdruck

• Rauchen

• Diabetes

• Stress

• genetische Faktoren

Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Herzinfarkt – Therapie

Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.

Akutbehandlung

Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)

• Sauerstoffgabe

• EKG-Diagnostik

• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes

• In seltenen Fällen: Bypass-Operation

Nachbehandlung

Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte

• Bewegungstherapie, Herzsport

• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)

• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck

• Psychologische Unterstützung

Für Betroffene

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