Definition:
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die durch instabile Emotionen, Beziehungen und ein gestörtes Selbstbild gekennzeichnet ist. Menschen mit dieser Störung erleben oft intensive Stimmungsschwankungen, impulsives Verhalten und Schwierigkeiten in zwischen menschlichen Beziehungen.
Auswirkungenauf Betroffene:
Borderline-Persönlichkeitsstörung kann das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen und zu Problemen in der Schule, Arbeit, Beziehungen und der allgemeinen Lebensqualität führen.
Emotionale Instabilität:
Intensive Stimmungs schwankungen, ausgeprägte Angst vor dem Verlassen werden und ein häufiges Gefühl der Leere sind typische emotionale Symptome.
Impulsives Verhalten:
Impulsives Verhalten, wie riskanter Sex, Drogenmissbrauch, Essstörungen oder selbstverletzendes Verhalten, können auftreten.
Schwierigkeiten in Beziehungen:
Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen, instabile Selbstbilder und starke Ängste vor dem Verlassen werden prägen oft das soziale Leben von Betroffenen.
Psychotherapie:
Psychotherapeutische Ansätze, wie die dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) oder kognitive Verhaltenstherapie(CBT), sind oft die Hauptbehandlung für Borderline-Persönlichkeits störung.
Medikamentöse Behandlung:
In einigen Fällen können Medikamente, wie bestimmte Antidepressive oder Stimmungsstabilisatoren, zur Kontrolle von Symptomen eingesetzt werden.
Krankenhausbehandlung:
In akuten Fällen oder bei Selbstverletzungsgefahr kann eine stationäre Behandlung notwendig sein.
Unterstützung im sozialen Umfeld:
Soziale Unterstützung von Familie und Freunden spielt eine wichtige Rolle im Therapieprozess.
Die Behandlung der Borderline-Persönlichkeits störung erfordert oft einen multidisziplinären Ansatz. Eine langfristige, engmaschige Betreuung durch Therapeuten undPsychiater ist entscheidend, um Betroffenen zu helfen, ihre Lebensqualität zu verbessern und mit den Herausforderungen ihrer Erkrankung umzugehen.
Kombination von Faktoren:
Die genauen Ursachen der Borderline-Persönlichkeits störung sind komplex und können eine Kombination von genetischen, neuro biologischen, umweltbedingten und psychosozialen Faktoren umfassen.
Traumatische Erlebnisse:
Frühe traumatische Erlebnisse oderVernachlässigung in der Kindheit können das Risiko für die Entwicklung von BPS erhöhen.
Neurobiologische Faktoren:
Abweichungen in der Neurobiologie, ins besondere im Zusammenhang mit Neurotransmittern, werden ebenfalls als mögliche Ursachen diskutiert.
Herzinfarkt – Krankheitsbild
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.
Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.
Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.
Herzinfarkt – Symptome
Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:
• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust
• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch
• Atemnot
• Kalter Schweiß
• Übelkeit oder Erbrechen
• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit
Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:
• Übelkeit
• Rückenschmerzen
• Müdigkeit
• Kurzatmigkeit
• Oberbauchbeschwerden
Herzinfarkt – Ursachen
Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:
• Hohes LDL-Cholesterin
o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.
o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.
o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).
• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.
• Bewegungsmangel
• Bluthochdruck
• Rauchen
• Diabetes
• Stress
• genetische Faktoren
Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.
Herzinfarkt – Therapie
Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.
Akutbehandlung
Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)
• Sauerstoffgabe
• EKG-Diagnostik
• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes
• In seltenen Fällen: Bypass-Operation
Nachbehandlung
Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte
• Bewegungstherapie, Herzsport
• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)
• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck
• Psychologische Unterstützung
Sind Sie auf der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten? Möglicherweise kommt eine Studienteilnahme für Sie in Frage. Unser Team hilft Ihnen gerne!
Mit unserem Newsletter bleiben Sie stets über neue Studien informiert.
Zur Newsletter-Anmeldung