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Generalisierte Angststörung

Generalisierte Angststörung

Angststörungen - Krankheitsbild

Definition:

Angststörungen sind psychische Erkrankungen, die durch übermäßige, anhaltende Angst oder Furcht charakterisiert sind. Die Sorgen undÄngste können so intensiv werden, dass sie das tägliche Leben beeinträchtigen und zu erheblichem Leid führen. Es gibt verschiedene Arten von Angststörungen, darunter Generalisierte Angststörung (GAS), Panikstörung, soziale Angststörung und spezifische Phobien.

Auswirkungen auf Betroffene:

Angststörungen können das emotionale Wohl befinden, zwischenmenschliche Beziehungen und die allgemeine Lebensqualität beeinträchtigen. Sie können auch zu körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwitzen und Zittern führen.

Angststörungen - Symptome

Allgemeine Symptome:

Die Symptome von Angststörungen können von Person zu Person variieren, können jedoch allgemeine Merkmale wie übermäßige Sorgen, Nervosität, Muskelverspannungen, Schlafstörungen und körperliche Unruhe umfassen.

Panikattacken:

Panikstörung kann zu wiederkehrenden Panik attacken führen, die von intensiven körperlichen und psychischen Symptomen begleitet werden, wie Atemnot, Brustschmerzen und das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.

Angststörungen - Therapie

Psychotherapie:

Psychotherapie, insbesondere kognitive Verhaltenstherapie(CBT), ist eine häufig angewandte Methode zur Behandlung von Angststörungen. Sie hilft dabei, negative Denkmuster zu identifizieren und zu ändern.

Medikamentöse Behandlung:

Bestimmte Medikamente, wie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) oder Benzodiazepine, können zurLinderung von Angstsymptomen eingesetzt werden.

Entspannungstechniken und Lebensstiländerungen:

Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen und regelmäßige körperliche Aktivität können helfen, die Symptome zu reduzieren.Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Schlaf kann ebenfalls unterstützend wirken.

Unterstützung im sozialen Umfeld:

Soziale Unterstützung von Familie, Freunden undSelbsthilfegruppen kann eine wichtige Rolle bei der Bewältigung vonAngststörungen spielen.

Die Behandlung von Angststörungen erfordert oft eineindividuelle Herangehensweise. Ein ganzheitlicher Ansatz, der psychotherapeutische Interventionen, Medikamentenmanagement und Lebensstiländerungen kombiniert, kann dazu beitragen, die Lebensqualität vonMenschen mit Angststörungen zu verbessern.

 

Angststörungen - Ursachen

Ursachenfaktoren:

Die genauen Ursachen von Angststörungen sind komplex und können genetische, neurobiologische, umweltbedingte und psychosoziale Faktoren umfassen. Eine Kombination dieser Faktoren kann das Risiko erhöhen.

Traumatische Erlebnisse:

Traumatische Lebensereignisse, genetische Veranlagung,Gehirnchemie und Stress können eine Rolle bei der Entstehung von Angststörungen spielen.

Herzinfarkt – Krankheitsbild

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.

Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.

Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.

Herzinfarkt – Symptome

Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:

• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust

• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch

• Atemnot

• Kalter Schweiß

• Übelkeit oder Erbrechen

• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit

Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:

• Übelkeit

• Rückenschmerzen

• Müdigkeit

• Kurzatmigkeit

• Oberbauchbeschwerden

Herzinfarkt – Ursachen

Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:

• Hohes LDL-Cholesterin

o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.

o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.

o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).

• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.

• Bewegungsmangel

• Bluthochdruck

• Rauchen

• Diabetes

• Stress

• genetische Faktoren

Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Herzinfarkt – Therapie

Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.

Akutbehandlung

Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)

• Sauerstoffgabe

• EKG-Diagnostik

• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes

• In seltenen Fällen: Bypass-Operation

Nachbehandlung

Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte

• Bewegungstherapie, Herzsport

• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)

• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck

• Psychologische Unterstützung

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