Definition: Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die hauptsächlich ältere Menschen betrifft. Sie ist gekennzeichnet durch einen allmählichen Verlust kognitiver Funktionen, insbesondere des Gedächtnisses. Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz und wirkt sich erheblich auf die täglichen Aktivitäten und das soziale Leben derBetroffenen aus.
Auswirkungenauf Betroffene: Personen mitAlzheimer erleben eine schleichende Verschlechterung der kognitivenFähigkeiten, beginnend mit Gedächtnisproblemen und fortschreitenderDesorientierung. Die Beeinträchtigung kann zu Schwierigkeiten bei alltäglichenAufgaben, Kommunikationsproblemen und sozialem Rückzug führen.
Auswirkungenauf Angehörige: Angehörige vonMenschen mit Alzheimer stehen oft vor der Herausforderung, die Pflege undUnterstützung für ihre Liebsten zu übernehmen. Die emotionale Belastung kannerheblich sein, da die Erkrankung die Persönlichkeit und das Verhalten derBetroffenen verändert.
Verlaufder Erkrankung: Alzheimer entwickelt sich in verschiedenen Phasen. Zu den Symptomen gehörenGedächtnisverlust, Probleme bei der Problemlösung, Desorientierung in Raum undZeit, Schwierigkeiten beim Sprechen und Schreiben, sowie Veränderungen in derPersönlichkeit.
Diagnose: Die Diagnose erfolgt durch spezielle Untersuchungen, oft in Zusammenarbeit mit einem Neurologen oder Psychiater. Bildgebende Verfahren wie MRT oder CT können dazu beitragen, Veränderungen im Gehirn zu identifizieren.
MedikamentöseBehandlung: Es gibt verschiedene Medikamente, die zur Linderung der Symptome eingesetzt werden können, darunter Donepezil, Rivastigmin und Memantin. Diese Medikamente zielen darauf ab, den Abbau vonNeurotransmittern im Gehirn zu verlangsamen.
TherapeutischeAnsätze: Ergänzend zur medikamentösen Therapiekönnen therapeutische Ansätze wie kognitive Rehabilitation und psychosozialeUnterstützung eingesetzt werden. Dies umfasst Aktivitäten, die die kognitivenFähigkeiten verbessern sollen, sowie emotionale Unterstützung für Patienten und ihre Familien.
DieAlzheimer-Krankheit erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der die physischen, emotionalen und sozialen Aspekte der Erkrankung berücksichtigt.
NeurodegenerativeProzesse: Die genauen Ursachen von Alzheimersind nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dassneurodegenerative Prozesse im Gehirn eine Rolle spielen. Abnorme Ablagerungenvon Beta-Amyloid-Plaques und Tau-Proteinverwicklungen gelten als charakteristischfür die Krankheit.
GenetischeFaktoren: Genetische Faktoren spielen ebenfallseine Rolle, und es gibt familiäre Formen von Alzheimer. Eine Vererbung derKrankheit ist möglich.
Herzinfarkt – Krankheitsbild
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.
Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.
Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.
Herzinfarkt – Symptome
Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:
• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust
• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch
• Atemnot
• Kalter Schweiß
• Übelkeit oder Erbrechen
• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit
Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:
• Übelkeit
• Rückenschmerzen
• Müdigkeit
• Kurzatmigkeit
• Oberbauchbeschwerden
Herzinfarkt – Ursachen
Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:
• Hohes LDL-Cholesterin
o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.
o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.
o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).
• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.
• Bewegungsmangel
• Bluthochdruck
• Rauchen
• Diabetes
• Stress
• genetische Faktoren
Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.
Herzinfarkt – Therapie
Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.
Akutbehandlung
Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)
• Sauerstoffgabe
• EKG-Diagnostik
• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes
• In seltenen Fällen: Bypass-Operation
Nachbehandlung
Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:
• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte
• Bewegungstherapie, Herzsport
• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)
• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck
• Psychologische Unterstützung
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