Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind der Sammelbegriff für Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße – darunter Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Schlaganfall. Sie sind in Deutschland die häufigste Todesursache, zugleich aber in hohem Maße vermeidbar: Ein großer Teil der Erkrankungen geht auf beeinflussbare Risikofaktoren zurück.
Die Beschwerden hängen vom jeweiligen Krankheitsbild ab. Warnzeichen, die ärztlich abgeklärt werden sollten, sind unter anderem:
Bei plötzlichen starken Brustschmerzen, akuter Atemnot, Lähmungen oder Sprachstörungen zählt jede Minute: Wählen Sie die 112.
Die meisten Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen auf dem Boden der Arterienverkalkung. Die zentralen Risikofaktoren sind Bluthochdruck, erhöhtes LDL-Cholesterin, Rauchen, Diabetes, Übergewicht, Bewegungsmangel und chronischer Stress – ergänzt durch Alter und familiäre Veranlagung. Weil sich die Faktoren gegenseitig verstärken, lohnt der Blick auf das Gesamtprofil statt auf einzelne Werte.
Grundlage jeder Behandlung ist das konsequente Management der Risikofaktoren: Blutdruck- und Cholesterinsenkung, Blutzuckereinstellung, Rauchstopp, Bewegung und herzgesunde Ernährung. Je nach Krankheitsbild kommen Medikamente, Katheterverfahren, Operationen oder Schrittmachersysteme hinzu. Ebenso wichtig ist die Vorsorge: Ab 35 Jahren übernehmen die Krankenkassen regelmäßige Check-up-Untersuchungen mit Blutdruck-, Blutzucker- und Blutfettmessung. Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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