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Sexuelle Unlust / HSDD

Sexuelle Unlust / HSDD

Sexuelle Unlust bei Frauen (HSDD) - Krankheitsbild

Definition:Die Hypoaktive sexuelle Luststörung (HSDD) bei Frauen ist eine sexuelle Funktionsstörung, die durch einen anhaltenden Mangel an sexuellem Verlangen oder Interesse gekennzeichnet ist, begleitet von persönlichem Leiden oder Schwierigkeiten in Beziehungen.

Auswirkungen auf Betroffene:HSDD kann das emotionale Wohlbefinden und die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen beeinträchtigen. Es ist wichtig zu beachten, dass sexuelle Unlust keine Seltenheit ist und viele Ursachen haben kann, sowohl körperlicher als auch psychologischer Natur.

Sexuelle Unlust bei Frauen (HSDD) - Symptome

  • Anhaltender oder wiederkehrender Mangel an (oder Fehlen von) sexuellen Phantasien und des Verlangens nach sexueller Aktivität.
  • Das Störungsbild verursacht deutliches Leiden oder zwischenmenschliche Schwierigkeiten.
  • Es gibt keine organische Ursache.

Sexuelle Unlust bei Frauen (HSDD) - Therapie

Psychotherapeutische Behandlungsverfahren
Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen in der Regel folgende zwei Therapieverfahren:

  • Verhaltenstherapie (übendes Verfahren, mehr an der aktuellen Lebenssituation orientiert)
  • Psychoanalyse (Schwerpunkt liegt auf der Bewältigung von Kindheitserfahrungen)

Wenn Sie bei einer privaten Krankenversicherung versichert sind, sollten Sie vorab klären, ob bzw. welche Therapieverfahren übernommen werden.

Eine Sonderform ist die so genannte „Syndyastische Sexualtherapie“. Informationen hierzu finden Sie unter den links auf der Seite der Berliner Charite.

Kontaktadressen: HSDD

Eine Liste mit Adressen von Psychotherapeuten, die eines der beiden Therapieverfahren anbieten und deren Leistungen von der Kasse übernommen werden, können Sie sich von Ihrer Krankenkasse zuschicken lassen. Anhand dieser Liste müssen Sie die Therapeuten in Ihrer Nähe anrufen und nachfragen, ob bzw. wann ein Therapieplatz frei ist. Es kann sein, dass Sie längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, bis Sie einen freien Therapieplatz finden. Schneller geht es in der Regel, wenn Sie eine Therapie bei einem Ausbildungskandidaten zum Psychotherapeuten machen. Diese Plätze werden über Ausbildungsinstitute vermittelt. Adressen solche Ausbildungsinstitute in Ihrer Nähe finden Sie beispielsweise im Telefonbuch oder im Internet.

Medikamentöse Behandlungsverfahren: HSDD

Es gibt zur Zeit keine Medikamente, bei denen eine ausreichende Wirksamkeit bei mangelndem sexuellem Interesse von Frauen belegt wäre.

Wenn Sie hierunter leiden, wenden Sie sich zur Abklärung an einen Arzt. Gerne beraten Sie auch die Ärztinnen von emovis in Berlin.


Sexuelle Unlust bei Frauen (HSDD) - Ursachen

Die Ursache für eine mangelnde Libido lässt sich bei Frauen meist nicht durch eine organische Ursache erklären. Vielmehr tragen ein vermindertes Interesse und eine Abnahme der sexuellen Phantasie zur Lustlosigkeit bei. Oft vermengen sich aber auch organische, hormonelle, gynäkologische, urologische, neurologische und psychische Aspekte.

Herzinfarkt – Krankheitsbild

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.

Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.

Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.

Herzinfarkt – Symptome

Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:

• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust

• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch

• Atemnot

• Kalter Schweiß

• Übelkeit oder Erbrechen

• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit

Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:

• Übelkeit

• Rückenschmerzen

• Müdigkeit

• Kurzatmigkeit

• Oberbauchbeschwerden

Herzinfarkt – Ursachen

Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:

• Hohes LDL-Cholesterin

o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.

o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.

o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).

• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.

• Bewegungsmangel

• Bluthochdruck

• Rauchen

• Diabetes

• Stress

• genetische Faktoren

Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Herzinfarkt – Therapie

Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.

Akutbehandlung

Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)

• Sauerstoffgabe

• EKG-Diagnostik

• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes

• In seltenen Fällen: Bypass-Operation

Nachbehandlung

Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte

• Bewegungstherapie, Herzsport

• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)

• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck

• Psychologische Unterstützung

Für Betroffene

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