Frau liegt in Embryonalstellung auf der Couch und krümmt sich vor SchmerzenTherapiegebiete
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Wechseljahresbeschwerden

: Symptome, Medikamente, Behandlung

Wechseljahresbeschwerden - Krankheitsbild

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind die natürliche Übergangsphase, in der die Eierstöcke ihre Hormonproduktion einstellen – im Schnitt liegt die letzte Regelblutung (Menopause) um das 51. Lebensjahr. Die hormonelle Umstellung beginnt oft Jahre vorher und kann Jahre nachwirken. Etwa zwei Drittel der Frauen erleben Beschwerden, ein Drittel davon stark. Wichtig: Niemand muss „da einfach durch“ – belastende Beschwerden sind heute gut behandelbar.

Wechseljahresbeschwerden - Symptome

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche, auch nachts
  • Schlafstörungen und Erschöpfung
  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen
  • Unregelmäßige Zyklen in der Übergangsphase
  • Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Verkehr, häufigere Blasenentzündungen
  • Gelenkbeschwerden, Gewichtszunahme mit Verlagerung zum Bauch

Blutungen, die nach mehr als einem Jahr Pause erneut auftreten, gehören immer gynäkologisch abgeklärt.

Wechseljahresbeschwerden - Ursachen

Ursache ist das Absinken der Östrogene und des Progesterons. Östrogene wirken weit über den Zyklus hinaus – auf Temperaturregulation, Schlaf, Stimmung, Schleimhäute, Knochen und Gefäße. Deshalb betreffen die Veränderungen so viele Körperbereiche, und deshalb steigen nach der Menopause auch die Risiken für Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – ein guter Zeitpunkt, die eigene Vorsorge zu ordnen.

Wechseljahresbeschwerden - Therapie

  • Lebensstil als Basis: regelmäßige Bewegung inklusive Krafttraining, Entspannungsverfahren, Schlafhygiene, wenig Alkohol, Rauchstopp
  • Hormontherapie (HRT): die wirksamste Behandlung gegen Hitzewallungen und Schweißausbrüche – nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung, möglichst niedrig dosiert und regelmäßig überprüft
  • Lokale Östrogenbehandlung bei Scheidentrockenheit und wiederkehrenden Blasenentzündungen – auch für viele Frauen geeignet, für die eine systemische HRT nicht infrage kommt
  • Nicht-hormonelle Optionen bei Hitzewallungen, pflanzliche Präparate mit begrenzter Evidenz, psychotherapeutische Unterstützung bei starken Stimmungsbeschwerden

Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.

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