Die Wechseljahre (Klimakterium) sind die natürliche Übergangsphase, in der die Eierstöcke ihre Hormonproduktion einstellen – im Schnitt liegt die letzte Regelblutung (Menopause) um das 51. Lebensjahr. Die hormonelle Umstellung beginnt oft Jahre vorher und kann Jahre nachwirken. Etwa zwei Drittel der Frauen erleben Beschwerden, ein Drittel davon stark. Wichtig: Niemand muss „da einfach durch“ – belastende Beschwerden sind heute gut behandelbar.
Blutungen, die nach mehr als einem Jahr Pause erneut auftreten, gehören immer gynäkologisch abgeklärt.
Ursache ist das Absinken der Östrogene und des Progesterons. Östrogene wirken weit über den Zyklus hinaus – auf Temperaturregulation, Schlaf, Stimmung, Schleimhäute, Knochen und Gefäße. Deshalb betreffen die Veränderungen so viele Körperbereiche, und deshalb steigen nach der Menopause auch die Risiken für Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – ein guter Zeitpunkt, die eigene Vorsorge zu ordnen.
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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