Der Begriff Stoffwechselstörung fasst Erkrankungen zusammen, bei denen die Verarbeitung von Nährstoffen und Hormonen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Dazu zählen unter anderem Diabetes mellitus und seine Vorstufe Prädiabetes, Fettstoffwechselstörungen, die Gicht mit erhöhter Harnsäure sowie Über- und Unterfunktionen der Schilddrüse. Häufig treten mehrere Störungen gemeinsam auf – etwa beim metabolischen Syndrom aus Bauchfett, Bluthochdruck, erhöhtem Blutzucker und ungünstigen Blutfetten.
Viele Stoffwechselstörungen bleiben lange unbemerkt. Mögliche Hinweise sind:
Der regelmäßige Gesundheits-Check-up mit Blutzucker- und Blutfettmessung ist der zuverlässigste Weg, Störungen früh zu entdecken.
Meist wirken erbliche Veranlagung und Lebensstil zusammen: Übergewicht – vor allem Bauchfett –, Bewegungsmangel, einseitige Ernährung, Alkohol und Rauchen begünstigen viele Stoffwechselstörungen. Daneben können hormonelle Erkrankungen, Medikamente und angeborene Enzymdefekte ursächlich sein. Weil sich die Störungen gegenseitig verstärken, lohnt immer der Blick auf das Gesamtbild.
Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Störung – die Grundpfeiler ähneln sich jedoch:
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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