Schwitzen ist lebenswichtig – es reguliert die Körpertemperatur. Bei der Hyperhidrose produziert der Körper jedoch deutlich mehr Schweiß, als zur Kühlung nötig wäre. Am häufigsten ist die primäre Hyperhidrose, die auf umschriebene Areale wie Achseln, Hände oder Füße begrenzt ist, meist in der Jugend beginnt und keine zugrunde liegende Erkrankung hat. Sie ist medizinisch harmlos, für Betroffene aber oft extrem belastend – beruflich wie privat. Wichtig zu wissen: Es gibt heute abgestufte, wirksame Behandlungen.
Abklären lassen sollte man neu aufgetretenes generalisiertes Schwitzen am ganzen Körper – insbesondere nächtliche Schweißausbrüche mit Gewichtsverlust oder Fieber –, da hier eine sekundäre Ursache dahinterstecken kann.
Bei der primären Form ist die Ansteuerung der Schweißdrüsen durch das vegetative Nervensystem überaktiv; eine familiäre Häufung ist typisch. Sekundäres Schwitzen kann Folge von Schilddrüsenüberfunktion, Wechseljahren, Diabetes, Infektionen, Übergewicht, bestimmten Medikamenten oder anderen Erkrankungen sein – die ärztliche Abklärung schafft Klarheit.
Die Behandlung erfolgt stufenweise:
Bei sekundärer Hyperhidrose steht die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund. Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
Sind Sie auf der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten? Möglicherweise kommt eine Studienteilnahme für Sie in Frage. Unser Team hilft Ihnen gerne!
Mit unserem Newsletter bleiben Sie stets über neue Studien informiert.
Zur Newsletter-Anmeldung