Von einer starken Menstruationsblutung (Hypermenorrhoe) spricht man, wenn der Blutverlust deutlich über dem üblichen Maß liegt – praktisch erkennbar daran, dass Binde oder Tampon stündlich gewechselt werden müssen, Schutz doppelt getragen wird, nachts gewechselt werden muss oder größere Blutklumpen abgehen. Viele Frauen halten ihre starke Blutung für normal, weil sie es nie anders kannten. Dabei ist sie häufig gut behandelbar – und sollte abgeklärt werden, nicht zuletzt wegen des drohenden Eisenmangels.
Häufige Ursachen sind gutartige Veränderungen der Gebärmutter wie Myome oder Polypen, hormonelle Ungleichgewichte – etwa in den Wechseljahren oder bei Zyklusstörungen –, die Adenomyose, Gerinnungsstörungen sowie die Kupferspirale. Auch Schilddrüsenerkrankungen können die Blutungsstärke beeinflussen. Die gynäkologische Abklärung mit Ultraschall findet die Ursache in den meisten Fällen.
Die Behandlung richtet sich nach Ursache, Lebensphase und Familienplanung:
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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