Schwerhörigkeit entwickelt sich meist schleichend – oft über Jahre, in denen Betroffene das Nachlassen selbst kaum bemerken, während das Umfeld es längst wahrnimmt. Am häufigsten ist die Altersschwerhörigkeit durch Verschleiß der Haarsinneszellen im Innenohr. Unbehandelt hat Hörverlust weitreichende Folgen: Er erschwert Gespräche, fördert sozialen Rückzug und gilt als bedeutsamer beeinflussbarer Risikofaktor für geistigen Abbau im Alter. Umso mehr lohnt die frühzeitige Versorgung.
Ein plötzlicher einseitiger Hörverlust ist dagegen ein Fall für die zeitnahe HNO-Abklärung (Verdacht auf Hörsturz).
Neben dem natürlichen Alterungsprozess zählen Lärmbelastung in Beruf und Freizeit, Durchblutungsstörungen, Diabetes, Rauchen, bestimmte Medikamente sowie Erkrankungen des Mittelohrs zu den Ursachen. Auch banale Gründe wie ein Ohrenschmalzpfropf können das Hören deutlich mindern – und sind schnell behoben. Ein Hörtest beim HNO-Arzt oder Hörakustiker klärt Art und Ausmaß.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache:
Je früher versorgt wird, desto besser bleibt das Sprachverstehen erhalten. Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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