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Schultersehnenerkrankung

Schultersehnenerkrankung- Krankheitsbild

Definition:

Die Schultersehnenerkrankung bezieht sich auf verschiedene Erkrankungen undVerletzungen, die die Sehnen in der Schulter betreffen. Diese können durchÜberlastung, Verletzungen oder altersbedingten Verschleiß verursacht werden. Schultersehnenerkrankungen können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen undEntzündungen verursachen.

Typen vonSchultersehnenerkrankungen:

Es gibt verschiedene Arten von Schultersehnenerkrankungen, darunter die Rotatorenmanschettenverletzung,Tendinitis und Sehnenrisse. Diese können isoliert oder in Kombinationauftreten.

Auswirkungen auf Betroffene:

Personen mit Schultersehnenerkrankungen erleben oft Schmerzen bei Bewegungen der Schulter,Schwierigkeiten bei bestimmten Aktivitäten und eine eingeschränkte  Schulterbewegungen. Die Lebensqualität kann beeinträchtigt sein.

Schultersehnenerkrankung - Symptome

Typische Symptome:

Die Symptome können Schmerzen im Schulterbereich, insbesondere bei bestimmten Bewegungen, Schwellungen, eingeschränkteBeweglichkeit und Kraftverlust umfassen. Schmerzen können auch in den Oberarm oder Nacken ausstrahlen.

Diagnose:

Die Diagnose erfolgt durch körperliche Untersuchung,Anamnese und bildgebende Verfahren wie MRT oder Ultraschall.

Schultersehnenerkrankung - Therapie

Konservative Behandlung:

In den meisten Fällen beginnt die Behandlung mit konservativen Maßnahmen wie Ruhe, physikalischer Therapie, entzündungshemmendenMedikamenten und Injektionen.

Chirurgische Optionen:

Bei schweren Fällen oder Sehnenrissen kann eine chirurgische Intervention erforderlich sein, um die beschädigten Strukturen zureparieren. Dies kann eine arthroskopische oder offene Operation umfassen.

Rehabilitation:

Nach der Behandlung ist eine Rehabilitation entscheidend, um die Schulterfunktion wiederherzustellen. Physiotherapie spielt eine wichtigeRolle bei der Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Beweglichkeit.

Die individuelle Therapie hängt von der Art und Schwere der Schultersehnenerkrankung ab. Frühzeitige Diagnose und angemesseneBehandlung sind entscheidend, um langfristige Einschränkungen zu minimieren und die Funktion der Schulter zu erhalten.

 

Schultersehnenerkrankung - Ursachen

Überlastung und Verschleiß:

Häufige Ursachen sind Überlastung der Schulter durchrepetitive Bewegungen, Verletzungen wie Stürze oder Unfälle sowiealtersbedingter Verschleiß der Sehnen.

Risikofaktoren:

Risikofaktoren können Sportaktivitäten, die die Schulterbelasten, sowie bestimmte Berufe, die repetitive Bewegungen erfordern,umfassen.

Herzinfarkt – Krankheitsbild

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.

Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.

Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.

Herzinfarkt – Symptome

Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:

• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust

• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch

• Atemnot

• Kalter Schweiß

• Übelkeit oder Erbrechen

• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit

Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:

• Übelkeit

• Rückenschmerzen

• Müdigkeit

• Kurzatmigkeit

• Oberbauchbeschwerden

Herzinfarkt – Ursachen

Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:

• Hohes LDL-Cholesterin

o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.

o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.

o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).

• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.

• Bewegungsmangel

• Bluthochdruck

• Rauchen

• Diabetes

• Stress

• genetische Faktoren

Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Herzinfarkt – Therapie

Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.

Akutbehandlung

Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)

• Sauerstoffgabe

• EKG-Diagnostik

• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes

• In seltenen Fällen: Bypass-Operation

Nachbehandlung

Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte

• Bewegungstherapie, Herzsport

• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)

• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck

• Psychologische Unterstützung

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