Bei einem Teil der Menschen, die eine Gürtelrose durchmachen, bleiben die Schmerzen auch nach Abheilen des Hautausschlags bestehen oder kehren zurück – halten sie länger als drei Monate an, spricht man von einer Post-Zoster-Neuralgie. Es handelt sich um einen Nervenschmerz: Das Varizella-Zoster-Virus hat die betroffenen Nervenfasern geschädigt. Das Risiko steigt mit dem Lebensalter deutlich an. Die Beschwerden können Monate bis Jahre andauern – eine frühe, konsequente Behandlung verbessert die Aussichten.
Ursache ist die virusbedingte Schädigung von Nervenfasern und schmerzverarbeitenden Bahnen während der Gürtelrose. Risikofaktoren für die Chronifizierung sind höheres Alter, ein ausgeprägter Ausschlag, starke Akutschmerzen, eine verzögerte antivirale Behandlung und ein geschwächtes Immunsystem. Deshalb gilt: Eine Gürtelrose sollte so früh wie möglich – idealerweise innerhalb von 72 Stunden – antiviral behandelt werden.
Klassische Schmerzmittel wirken bei Nervenschmerzen meist unzureichend. Eingesetzt werden:
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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