Schleimbeutel sind kleine, flüssigkeitsgefüllte Polster, die an Knochenvorsprüngen Reibung zwischen Sehnen, Muskeln und Knochen abfedern. An der Hüfte ist am häufigsten der Schleimbeutel über dem großen Rollhügel an der Außenseite betroffen (Bursitis trochanterica) – heute meist zusammengefasst mit Sehnenreizungen als „Schmerzsyndrom der Hüftaußenseite“. Die Beschwerden sind lästig und hartnäckig, aber gut behandelbar – fast immer ohne Operation.
Bei Fieber, starker Rötung und rasch zunehmenden Schmerzen sollte kurzfristig ärztlich untersucht werden, um eine bakterielle Entzündung auszuschließen.
Meist ist wiederholte Überlastung die Ursache – etwa durch Laufsport, lange Gehstrecken oder ungewohnte Belastung –, oft in Kombination mit einer schwachen Hüft- und Gesäßmuskulatur, Beinlängendifferenzen oder Fehlbelastungen. Auch direkter Druck (Sturz, Seitenlage auf harter Unterlage) und rheumatische Erkrankungen kommen infrage.
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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