Ein Schlaganfall ist eine akute neurologische Erkrankung, bei der es plötzlich zu einer Durchblutungsstörung oder einer Blutung im Gehirn kommt. Dadurch werden Nervenzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und nehmen innerhalb kurzer Zeit Schaden. Der Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall und zählt zu den häufigsten Ursachen für bleibende Behinderungen im Erwachsenenalter.
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen dem ischämischen Schlaganfall, der durch den Verschluss eines Blutgefäßes entsteht, und dem hämorrhagischen Schlaganfall, bei dem es zu einer Hirnblutung kommt. Ein Schlaganfall kann Menschen jeden Alters betreffen, tritt jedoch mit zunehmendem Lebensalter deutlich häufiger auf.
Die Symptome eines Schlaganfalls treten meist plötzlich auf und hängen davon ab, welcher Hirnbereich betroffen ist. Zu den typischen Anzeichen gehören:
Je schneller diese Symptome erkannt werden, desto besser sind die Behandlungschancen.
Bei Verdacht auf einen Schlaganfall gilt: sofort handeln. Wer sich fragt „Schlaganfall – was tun?“, sollte keine Zeit verlieren und umgehend den Notruf wählen. Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall, bei dem jede Minute zählt, da frühzeitige Therapie entscheidend ist, um bleibende Schäden zu vermeiden oder zu reduzieren.
Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sollten Betroffene ruhig gelagert und nicht allein gelassen werden. Essen oder Trinken sollte vermieden werden.
Die Schlaganfall‑Behandlung richtet sich nach der Ursache, dem Schweregrad und dem Zeitpunkt des Behandlungsbeginns. Ziel der Akuttherapie ist es, die Durchblutung des Gehirns möglichst schnell wiederherzustellen oder eine Blutung zu stoppen.
Zu den zentralen Behandlungsmaßnahmen gehören unter anderem:
Nach der Akutphase ist eine langfristige Behandlung entscheidend, um Folgeschäden zu minimieren und erneuten Schlaganfällen vorzubeugen.
Ein Schlaganfall entsteht meist durch eine Kombination mehrerer Risikofaktoren. Zu den häufigsten Ursachen zählen:
Je mehr Risikofaktoren vorliegen, desto höher ist das Schlaganfallrisiko.
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