Das Reizdarmsyndrom mit häufigem Durchfall ist eine funktionelle Erkrankung des Darms. Typisch sind wiederkehrende Bauchbeschwerden in Verbindung mit häufigem oder plötzlich auftretendem Durchfall. Obwohl keine strukturelle Schädigung des Darms vorliegt, können die Beschwerden den Alltag deutlich beeinträchtigen. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand der typischen Symptome und nach Ausschluss anderer möglicher Ursachen.
Typische Symptome sind wiederkehrende Bauchschmerzen oder Bauchkrämpfe, häufiger oder plötzlicher Durchfall, Blähungen, Völlegefühl und ein dringender Stuhldrang. Manche Betroffene haben das Gefühl, den Darm nicht vollständig entleeren zu können. Die Beschwerden können in ihrer Stärke schwanken und durch bestimmte Lebensmittel, Stress oder andere Auslöser verstärkt werden.
Die Behandlung richtet sich nach den individuellen Beschwerden. Mögliche Maßnahmen sind Ernährungsanpassungen, Medikamente gegen Durchfall oder Bauchkrämpfe sowie Strategien zum Umgang mit Stress. Auch eine Beratung zu möglichen Auslösern und unterstützende Maßnahmen im Alltag können hilfreich sein. Welche Behandlung geeignet ist, hängt von der persönlichen Situation und dem Beschwerdebild ab.
Die genauen Ursachen des Reizdarmsyndroms sind nicht vollständig geklärt. Vermutet wird ein Zusammenspiel aus einer veränderten Darmbewegung, einer erhöhten Empfindlichkeit des Darms, Veränderungen der Darmflora sowie Einflüssen von Stress oder Belastungen. Auch bestimmte Nahrungsmittel können Beschwerden auslösen oder verstärken.
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