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Polymyalgia rheumatica

Polymyalgia rheumatica - Krankheitsbild

Polymyalgia rheumatica (PMR) ist eine entzündliche Erkrankung, die sich durch plötzliche oder allmählich einsetzende Schmerzen und Steifheit in den proximalen Muskeln, insbesondere in den Schultern, dem Nacken und den Hüften, auszeichnet. Betroffene klagen häufig über Morgensteifigkeit, die länger als 30 Minuten anhält und sich im Tagesverlauf bessert, jedoch oft nach Ruhephasen wiederkehrt. Die Schmerzen und Steifheit sind beidseitig und symmetrisch, was ein charakteristisches Merkmal der Erkrankung ist.

PMR betrifft in der Regel Menschen über 50 Jahre, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter steigt. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Neben den muskulären Beschwerden können allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Fieber, Gewichtsverlust und Depression auftreten.

Polymyalgia rheumatica - Symptome

Polymyalgia rheumatica (PMR) ist eine entzündliche Erkrankung, die sich durch eine Vielzahl von charakteristischen Symptomen äußert, die hauptsächlich Muskelschmerzen und Steifheit betreffen. Zu den wichtigsten Symptomen gehören: Muskelschmerzen und Steifheit, Morgensteifigkeit, Bewegungseinschränkungen, Nacht- und Ruheschmerzen, Depressionen und Stimmungsschwankungen aufgrund der chronischen Schmerzen und der Einschränkungen im Alltag.

Polymyalgia rheumatica - Therapie

Die Behandlung von Polymyalgia rheumatica (PMR) zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, die Entzündung zu reduzieren und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Die Haupttherapie besteht aus der Verwendung von Kortikosteroiden, begleitet von regelmäßiger Überwachung und gegebenenfalls zusätzlichen Medikamenten zur Unterstützung und Vorbeugung von Nebenwirkungen.

Polymyalgia rheumatica - Ursachen

Die genauen Ursachen von Polymyalgia rheumatica (PMR) sind bislang nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass eine Kombination aus genetischen, immunologischen und Umweltfaktoren eine Rolle bei der Entstehung der Erkrankung spielt.

Herzinfarkt – Krankheitsbild

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.

Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.

Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.

Herzinfarkt – Symptome

Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:

• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust

• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch

• Atemnot

• Kalter Schweiß

• Übelkeit oder Erbrechen

• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit

Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:

• Übelkeit

• Rückenschmerzen

• Müdigkeit

• Kurzatmigkeit

• Oberbauchbeschwerden

Herzinfarkt – Ursachen

Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:

• Hohes LDL-Cholesterin

o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.

o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.

o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).

• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.

• Bewegungsmangel

• Bluthochdruck

• Rauchen

• Diabetes

• Stress

• genetische Faktoren

Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Herzinfarkt – Therapie

Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.

Akutbehandlung

Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)

• Sauerstoffgabe

• EKG-Diagnostik

• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes

• In seltenen Fällen: Bypass-Operation

Nachbehandlung

Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte

• Bewegungstherapie, Herzsport

• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)

• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck

• Psychologische Unterstützung

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