Das Pfeiffersche Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) wird durch das Epstein-Barr-Virus verursacht, mit dem sich fast alle Menschen im Laufe des Lebens anstecken. Bei Kindern verläuft die Infektion meist unbemerkt; bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommt es dagegen häufig zum typischen Krankheitsbild mit Fieber, Halsschmerzen und geschwollenen Lymphknoten. Die Erkrankung heilt fast immer folgenlos aus – braucht dafür aber oft Wochen, und die Erschöpfung kann noch länger nachwirken.
Warnzeichen sind plötzliche starke Schmerzen im linken Oberbauch oder linker Schulter – sie können auf einen Milzriss hinweisen: sofort die 112 rufen. Auch Atemnot durch stark geschwollene Mandeln gehört umgehend behandelt.
Das Epstein-Barr-Virus wird vor allem über Speichel übertragen – daher der Beiname „Kusskrankheit“ –, aber auch über gemeinsam benutzte Gläser oder Besteck. Die Inkubationszeit beträgt bei Jugendlichen und Erwachsenen mehrere Wochen. Nach der Infektion bleibt das Virus lebenslang im Körper, was in aller Regel keine Folgen hat.
Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht – Antibiotika wirken gegen Viren nicht und können beim Drüsenfieber sogar Hautausschläge auslösen. Die Behandlung lindert die Beschwerden:
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
Sind Sie auf der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten? Möglicherweise kommt eine Studienteilnahme für Sie in Frage. Unser Team hilft Ihnen gerne!
Mit unserem Newsletter bleiben Sie stets über neue Studien informiert.
Zur Newsletter-Anmeldung