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Masern

Masern - Krankheitsbild

Definition:

Masern sind eine hoch ansteckende, virale Infektionskrankheit, die durch das Masernvirus verursacht wird. DieKrankheit betrifft vor allem Kinder, kann jedoch auch Erwachsene betreffen, insbesondere wenn sie nicht geimpft sind. Masern breiten sich leicht von Mensch zu Mensch aus und können ernste Komplikationen verursachen.

Auswirkungen auf Betroffene:

Masern können zu erheblichen gesundheitlichen Komplikationen führen, einschließlich Atemproblemen, Mittelohr entzündungen, Lungenentzündungen, Hirnentzündungen und in schwerenFällen sogar zum Tod.

Masern - Symptome

Frühe Symptome:

Die ersten Symptome von Masern ähneln oft denen einer Erkältung und umfassen Fieber, Husten, Schnupfen undentzündete Augen.

Charakteristischer Hautausschlag:

Ein charakteristischer Hautausschlag tritt einige Tage später auf und breitet sich vom Gesicht über den Körper aus.

Komplikationen:

Schwere Komplikationen können auftreten, einschließlich Lungenentzündung und Enzephalitis (Hirnentzündung),insbesondere bei Säuglingen und kleinen Kindern.

Masern - Therapie

Symptomatische Behandlung:

Es gibt keine spezifische antivirale Behandlung für Masern. Die Behandlung konzentriert sich auf die Linderung vonSymptomen durch fiebersenkende Medikamente, Flüssigkeitszufuhr und Ruhe.

Prävention durch Impfung:

Die wirksamste Methode zur Verhinderung von Masern ist die Impfung. Die Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfungbietet einen effektiven Schutz und ist für Kinder und Erwachsene empfohlen.

Isolation von Erkrankten:

Infizierte Personen sollten isoliertwerden, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Die Impfung gegen Masern ist einentscheidender Schutz gegen diese potenziell gefährliche Krankheit. Impfungenhaben dazu beigetragen, die Verbreitung von Masern in vielen Teilen der Welt zu kontrollieren, aber lokale Ausbrüche können weiterhin auftreten, insbesonders in Gemeinschaften mit niedrigen Impfraten.

 

Masern - Ursachen

Virusübertragung:

Masern werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, wenn eine infizierte Person niest oder hustet.Das Virus kann auch durch direkten Kontakt mit infizierten Atemwegs sekretionen übertragen werden.

Hohe Ansteckungsgefahr:

Masern sind äußerst ansteckend, und eine Person, die die Krankheit hat, kann leicht andere Personen in ihrer Näheinfizieren.

Herzinfarkt – Krankheitsbild

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.

Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.

Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.

Herzinfarkt – Symptome

Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:

• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust

• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch

• Atemnot

• Kalter Schweiß

• Übelkeit oder Erbrechen

• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit

Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:

• Übelkeit

• Rückenschmerzen

• Müdigkeit

• Kurzatmigkeit

• Oberbauchbeschwerden

Herzinfarkt – Ursachen

Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:

• Hohes LDL-Cholesterin

o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.

o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.

o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).

• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.

• Bewegungsmangel

• Bluthochdruck

• Rauchen

• Diabetes

• Stress

• genetische Faktoren

Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Herzinfarkt – Therapie

Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.

Akutbehandlung

Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)

• Sauerstoffgabe

• EKG-Diagnostik

• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes

• In seltenen Fällen: Bypass-Operation

Nachbehandlung

Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte

• Bewegungstherapie, Herzsport

• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)

• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck

• Psychologische Unterstützung

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