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Lichen simplex chronicus

Lichen Simplex Chronicus - Krankheitsbild

Definition:

Lichen Simplex Chronicus (LSC) ist eine chronische Hauterkrankung, die durch anhaltenden Juckreiz und übermäßiges Kratzen gekennzeichnet ist. Dies führt zu Verdickung und Verhärtung der Haut an den betroffenen Stellen. LSC tritt oft als Reaktion auf anhaltenden Juckreiz auf und kann zu erheblichem Unbehagen führen.

Auswirkungen auf Betroffene:

Personen mit Lichen Simplex Chronicus erleben intensivenJuckreiz, der zu einem Teufelskreis aus Kratzen und Verdickung der Haut führt.Dies kann zu Schmerzen, Schlafstörungen und Beeinträchtigungen des täglichenLebens führen.

Lichen Simplex Chronicus - Symptome

Typische Symptome:

Die Hauptsymptome von LSC sind intensiver Juckreiz undHautverdickung. Die Haut kann sich verfärben und eine lederartige Texturannehmen. Kratzen verschlimmert die Symptome und kann zu Entzündungen führen.

Diagnose:

Die Diagnose basiert auf der klinischen Untersuchung derbetroffenen Hautstellen und der Anamnese des Patienten. Gelegentlich kann eine Hautbiopsie erforderlich sein.

Lichen Simplex Chronicus - Therapie

Linderung des Juckreizes:

Die Behandlung von Lichen Simplex Chronicus zielt darauf ab, den Juckreiz zu lindern und das Kratzen zu minimieren. Dies kann durch dieVerwendung von topischen Steroiden, Anti-histaminika und Feuchtigkeitscremes erreicht werden.

Psychologische Unterstützung:

In einigen Fällen kann eine psychologische Unterstützung, wie zum Beispiel Verhaltenstherapie, hilfreich sein, um den Umgang mit Stressund psychischen Belastungen zu verbessern.

Vermeidung von Auslösern:

Es ist wichtig, potenzielle Auslöser zu identifizieren und zu vermeiden, um weitere Reizungen und Juckreiz zu minimieren.

Die langfristige Bewältigung von Lichen Simplex Chronicuserfordert oft eine multidisziplinäre Herangehensweise unter Einbeziehung vonDermatologen und Psychologen. Frühe Intervention und effektiveJuckreizkontrolle sind entscheidend, um das Fortschreiten der Erkrankung zuverhindern.

 

Lichen Simplex Chronicus - Ursachen

Juckreiz als Auslöser:

LSC wird oft durch wiederholtes Kratzen als Reaktion aufJuckreiz verursacht. Verschiedene Auslöser, wie Hautirritationen, Allergienoder psychische Faktoren, können den Juckreiz initiieren.

Psychische Faktoren:

Stress und emotionale Belastungen können den Juckreiz verstärken und das Fortschreiten von LSC beeinflussen.

Herzinfarkt – Krankheitsbild

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu einer akuten, lebensbedrohlichen Situation und erfordert sofortige medizinische Hilfe.

Besonders wichtig ist, dass das Krankheitsbild bei Männern und Frauen unterschiedlich aussehen kann. So wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig später erkannt, da bei diesen die Symptome oft unspezifischer ausfallen.

Ein Herzinfarkt erhöht das Risiko für die Entstehung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche-Behandlung muss meist lebenslang fortgeführt werden und kann somit den Alltag stark beeinflussen.

Herzinfarkt – Symptome

Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts sind:

• Starke, länger anhaltende Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust

• Ausstrahlen der Schmerzen in Arme, Rücken, Hals oder Oberbauch

• Atemnot

• Kalter Schweiß

• Übelkeit oder Erbrechen

• Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit

Wichtig: Gerade bei einem Herzinfarkt bei Frauen treten oft untypische/unspezifische Beschwerden auf, etwa:

• Übelkeit

• Rückenschmerzen

• Müdigkeit

• Kurzatmigkeit

• Oberbauchbeschwerden

Herzinfarkt – Ursachen

Der häufigste Auslöser eines Herzinfarkts ist die Koronare Herzkrankheit (KHK), bei der sich Plaques aus Fett, Kalk und anderen Stoffen in den Gefäßen ablagern. Wichtige Risikofaktoren sind:

• Hohes LDL-Cholesterin

o Erhöhte Cholesterinwerte fördern Plaquebildung in den Gefäßen.

o Hohes Cholesterin – Folgen: Bei anhaltend hohem Cholesterin können schwerwiegende Folgen entstehen, darunter Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), Schlaganfall und Herzinfarkt.

o Hohes Cholesterin – was tun? Zu den cholesterinsenkenden Maßnahmen gehören eine Anpassung des Lebensstils (z. B. Ernährungsumstellung, gesteigerte körperliche Aktivität) und ggf. Medikamente (z. B. Statine).

• Übergewicht, insbesondere Übergewicht bei Frauen, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich.

• Bewegungsmangel

• Bluthochdruck

• Rauchen

• Diabetes

• Stress

• genetische Faktoren

Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Herzinfarkt – Therapie

Herzinfarkt – was tun? Die Herzinfarkt-Behandlung beginnt bereits beim Notruf: Sofort 112 anrufen! Außerdem Ruhe bewahren, enge Kleidung öffnen und Betroffene nicht alleine lassen.

Akutbehandlung

Beim akuten Herzinfarkt besteht das Behandlungsziel darin, das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Notfallmedikamente (z. B. Heparin, Thrombozytenhemmer)

• Sauerstoffgabe

• EKG-Diagnostik

• Herzkatheter-Behandlung (Stent-Einsetzung) – häufigste Methode zur Wiedereröffnung des Gefäßes

• In seltenen Fällen: Bypass-Operation

Nachbehandlung

Die Nachsorge nach einem Herzinfarkt zielt darauf ab, das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit zu stoppen, das Risiko für weitere Herzinfarkte zu senken und die Entstehung einer Herzschwäche zu verhindern. Die wichtigsten Therapieschritte sind:

• Medikamente zur Stabilisierung und Vorbeugung weiterer Herzinfarkte

• Bewegungstherapie, Herzsport

• Lebensstiländerungen (z. B. Anpassung der Ernährung)

• Behandlung von Risikofaktoren wie hohem Cholesterin oder Bluthochdruck

• Psychologische Unterstützung

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