Von einer Herzrhythmusstörung spricht man, wenn das Herz zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig schlägt. Das Spektrum reicht von harmlosen Extraschlägen, die fast jeder Mensch gelegentlich hat, bis zu behandlungsbedürftigen Störungen wie dem Vorhofflimmern – der häufigsten anhaltenden Rhythmusstörung, die unbehandelt das Schlaganfallrisiko deutlich erhöht. Entscheidend ist deshalb die ärztliche Einordnung: Welche Rhythmusstörung liegt vor, und muss sie behandelt werden?
Warnzeichen wie Ohnmacht, anhaltendes Herzrasen mit Schwindel oder Brustschmerzen gehören sofort abgeklärt – im Zweifel über die 112.
Häufige Ursachen sind Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzschwäche und Herzklappenfehler. Auch eine Schilddrüsenüberfunktion, Elektrolytstörungen, Alkohol, Schlafapnoe, Infekte und manche Medikamente können Rhythmusstörungen auslösen. Mit dem Alter steigt insbesondere das Risiko für Vorhofflimmern deutlich an.
Die Behandlung richtet sich nach Art und Ursache der Rhythmusstörung:
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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