Hautausschlag (Exanthem) ist keine eigene Krankheit, sondern ein Symptom mit vielen möglichen Ursachen – von Infektionen über Allergien und Medikamentenreaktionen bis zu chronischen Hauterkrankungen wie Ekzemen, Schuppenflechte oder Nesselsucht. Entsprechend unterschiedlich sehen Ausschläge aus: fleckig, erhaben, schuppend, mit Bläschen oder Quaddeln. Die meisten Ausschläge sind harmlos und vorübergehend – einige sind jedoch Warnsignale, die rasches Handeln erfordern.
Je nach Ursache unterscheiden sich Aussehen und Begleitbeschwerden:
Sofort ärztliche Hilfe – im Zweifel über die 112 – ist nötig bei Ausschlag mit Atemnot, Schwellung von Gesicht oder Zunge, Kreislaufreaktion (Verdacht auf schwere allergische Reaktion), bei punktförmigen Einblutungen, die sich nicht wegdrücken lassen, in Verbindung mit hohem Fieber sowie bei rasch fortschreitender Blasenbildung.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache – sie zu finden, ist der wichtigste Schritt. Bis zur Abklärung gilt: nicht kratzen, milde Pflege ohne Duftstoffe verwenden, neue Kosmetika und verdächtige Auslöser weglassen und kühlende Umschläge bei Juckreiz. Juckreizstillende Antihistaminika können kurzfristig helfen. Neu aufgetretene Ausschläge unter einer neuen Medikation sollten zeitnah ärztlich bewertet werden – Medikamente aber nie eigenmächtig ohne Rücksprache absetzen, außer bei den oben genannten Notfallzeichen. Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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