Die Gürtelrose (Herpes zoster) wird vom Windpocken-Virus verursacht, das nach einer durchgemachten Windpockenerkrankung lebenslang in Nervenknoten ruht. Bei nachlassender Immunabwehr – etwa durch Alter, Stress oder Erkrankungen – kann es reaktiviert werden und wandert entlang eines Nervs zur Haut: Es entsteht der typische, meist einseitige, gürtelförmige Ausschlag. Etwa jeder dritte Mensch erkrankt im Laufe des Lebens. Wichtig ist die schnelle Behandlung – sie lindert den Verlauf und senkt das Risiko bleibender Nervenschmerzen.
Ein Sonderfall ist die Gürtelrose im Gesicht: Bei Beteiligung von Auge oder Ohr drohen Komplikationen – hier sofort ärztliche Hilfe suchen. Der Bläscheninhalt ist für Menschen ohne Windpocken-Immunität ansteckend.
Ursache ist die Reaktivierung des körpereigenen Varizella-Zoster-Virus – eine Ansteckung „mit Gürtelrose“ gibt es nicht. Risikofaktoren sind höheres Lebensalter, Stress, geschwächte Immunabwehr durch Erkrankungen oder Medikamente sowie schwere körperliche Belastungen.
Zeit ist hier der wichtigste Faktor:
Bleiben Schmerzen nach Abheilen bestehen, informieren Sie sich auf unserer Seite zur Post-Zoster-Neuralgie. Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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