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Gräserpollenallergie

: Symptome, Medikamente, Behandlung

Gräserpollenallergie - Krankheitsbild

Die Gräserpollenallergie ist die häufigste Form des Heuschnupfens: Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf Eiweiße in den Pollen von Süßgräsern und Getreide wie Roggen. Hauptbeschwerdezeit ist die Gräserblüte von etwa Mai bis August mit Spitzen im Juni und Juli. Unbehandelt bleibt es oft nicht beim Schnupfen: Bei einem Teil der Betroffenen wandern die Beschwerden im Verlauf in die unteren Atemwege – der gefürchtete „Etagenwechsel“ zum allergischen Asthma. Eine konsequente Behandlung beugt dem vor.

Gräserpollenallergie - Symptome

  • Anfallsartiges Niesen, Fließschnupfen und verstopfte Nase in der Gräsersaison
  • Juckende, gerötete, tränende Augen
  • Juckreiz an Gaumen und Rachen
  • Müdigkeit und Konzentrationsprobleme durch gestörten Schlaf
  • Warnzeichen für Etagenwechsel: Husten, pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust
  • Häufig zusätzlich Kreuzreaktionen auf Nahrungsmittel wie rohe Tomaten oder Erdnüsse

Gräserpollenallergie - Ursachen

Grundlage ist eine erblich mitbedingte Allergieneigung. Nach der Sensibilisierung löst jeder Pollenkontakt die Freisetzung von Histamin und anderen Botenstoffen aus. Durch den Klimawandel beginnen Pollensaisons früher und dauern länger; an Tagen mit Gewittern kann es zu besonders heftigen Beschwerden kommen.

Gräserpollenallergie - Therapie

  • Pollenkontakt senken: Pollenflugvorhersagen nutzen, abends lüften (in der Stadt morgens), Haare abends waschen, Kleidung nicht im Schlafzimmer ablegen, Pollenschutzgitter
  • Medikamente: moderne Antihistaminika und kortisonhaltige Nasensprays als wirksame Basistherapie, ergänzt durch Augentropfen
  • Allergen-Immuntherapie mit Spritzen oder Tabletten über etwa drei Jahre – sie behandelt die Ursache, reduziert die Beschwerden dauerhaft und senkt das Asthmarisiko
  • Bei Asthmazeichen: zeitnahe lungenärztliche Abklärung

Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.

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