Die Gräserpollenallergie ist die häufigste Form des Heuschnupfens: Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf Eiweiße in den Pollen von Süßgräsern und Getreide wie Roggen. Hauptbeschwerdezeit ist die Gräserblüte von etwa Mai bis August mit Spitzen im Juni und Juli. Unbehandelt bleibt es oft nicht beim Schnupfen: Bei einem Teil der Betroffenen wandern die Beschwerden im Verlauf in die unteren Atemwege – der gefürchtete „Etagenwechsel“ zum allergischen Asthma. Eine konsequente Behandlung beugt dem vor.
Grundlage ist eine erblich mitbedingte Allergieneigung. Nach der Sensibilisierung löst jeder Pollenkontakt die Freisetzung von Histamin und anderen Botenstoffen aus. Durch den Klimawandel beginnen Pollensaisons früher und dauern länger; an Tagen mit Gewittern kann es zu besonders heftigen Beschwerden kommen.
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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