Die Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) gehört zu den häufigsten gynäkologischen Operationen. Sie kommt in Betracht, wenn gutartige Erkrankungen wie Myome, Adenomyose, starke Blutungen oder eine Gebärmuttersenkung erhebliche Beschwerden verursachen und andere Behandlungen nicht ausreichend geholfen haben – bei bösartigen Erkrankungen ist sie Teil der Krebstherapie. Wichtig zu wissen: Bei gutartigen Ursachen ist die Hysterektomie heute selten alternativlos – die Entscheidung sollte in Ruhe und gut informiert fallen.
Typische Beschwerden, die zur Empfehlung einer Hysterektomie führen können:
Vor der Entscheidung stehen immer die vollständige Abklärung und die Prüfung gebärmuttererhaltender Alternativen.
Die häufigsten Anlässe sind gutartig: Myome, Adenomyose, therapieresistente Blutungsstörungen und die Gebärmuttersenkung. Seltener erfolgt der Eingriff wegen bösartiger Erkrankungen von Gebärmutter oder Gebärmutterhals – dann nach onkologischen Standards. Je nach Situation wird nur der Gebärmutterkörper oder das gesamte Organ entfernt; die Eierstöcke bleiben bei gutartigen Ursachen in der Regel erhalten, sodass keine vorzeitigen Wechseljahre eintreten.
Zur Verfügung stehen mehrere Operationswege – möglichst schonend gewählt:
Nach dem Eingriff entfallen Menstruation und Schwangerschaftsmöglichkeit; Hormonhaushalt und Sexualität bleiben bei erhaltenen Eierstöcken in aller Regel unverändert. Die körperliche Erholung dauert je nach Verfahren etwa zwei bis sechs Wochen. Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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