Bei der chronisch venösen Insuffizienz (CVI) funktionieren die Venenklappen der Beine nicht mehr richtig: Das Blut staut sich zurück, der Druck in den Venen steigt. Die Venenschwäche ist weit verbreitet und entwickelt sich schleichend – von schweren Beinen über sichtbare Hautveränderungen bis hin zum offenen Bein (Ulcus cruris) im fortgeschrittenen Stadium. Je früher behandelt wird, desto besser lässt sich dieses Fortschreiten verhindern.
Eine plötzliche, einseitige Schwellung mit Schmerzen kann dagegen auf eine Thrombose hinweisen und gehört umgehend abgeklärt.
Hauptursachen sind eine anlagebedingte Bindegewebs- und Venenwandschwäche sowie durchgemachte Thrombosen, die Venenklappen dauerhaft schädigen können. Begünstigend wirken langes Stehen oder Sitzen, Übergewicht, Bewegungsmangel, Schwangerschaften und höheres Alter. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Die Basis der Behandlung lautet: Bewegen und komprimieren.
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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