Die akute Bronchitis ist eine Entzündung der Schleimhäute in den Bronchien – eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt, besonders in den Wintermonaten. Sie wird fast immer durch Viren ausgelöst und heilt in der Regel von selbst aus; der Husten kann allerdings mehrere Wochen anhalten. Davon abzugrenzen ist die chronische Bronchitis mit Husten und Auswurf über Monate, die häufig in eine COPD übergeht und ärztlich abgeklärt gehört.
Ärztlich abklären lassen sollten Sie: hohes oder anhaltendes Fieber, Atemnot, blutigen Auswurf, Husten über mehr als acht Wochen sowie Verschlechterung nach anfänglicher Besserung – dann kann eine Lungenentzündung oder andere Erkrankung dahinterstecken.
Auslöser der akuten Bronchitis sind in über 90 Prozent der Fälle Erkältungs- und Grippeviren; Bakterien spielen nur selten eine Rolle. Begünstigend wirken Rauchen, trockene Heizungsluft, Schadstoffbelastung und ein geschwächtes Immunsystem. Die chronische Form entsteht überwiegend durch langjähriges Rauchen.
Die Behandlung lindert die Beschwerden, bis die Entzündung abklingt:
Nicht rauchen beschleunigt die Heilung spürbar. Bei wiederkehrenden Bronchitiden lohnt der Lungenfunktionstest. Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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