Arthritis bedeutet Gelenkentzündung – im Unterschied zur Arthrose, dem verschleißbedingten Gelenkschaden. Die häufigste entzündliche Form ist die rheumatoide Arthritis, bei der das Immunsystem die Gelenkinnenhaut angreift; weitere Formen sind die Psoriasis-Arthritis, die Gicht-Arthritis und infektbedingte Gelenkentzündungen. Entscheidend ist die frühe Diagnose: Unbehandelt kann eine entzündliche Arthritis Gelenke innerhalb von Monaten dauerhaft schädigen – früh behandelt, lässt sie sich heute meist gut kontrollieren.
Ein einzelnes, hochrot geschwollenes Gelenk mit Fieber kann eine bakterielle Gelenkentzündung sein – ein Notfall, der sofort behandelt werden muss.
Je nach Form unterschiedlich: Bei der rheumatoiden Arthritis und der Psoriasis-Arthritis richtet sich das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe – begünstigt durch Veranlagung und Rauchen. Die Gicht-Arthritis entsteht durch Harnsäurekristalle im Gelenk. Infektarthritiden werden durch Bakterien im Gelenk oder als Reaktion auf Infekte ausgelöst.
Bei entzündlichen Arthritiden gilt: Zeit ist Gelenk.
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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