Die Katzenallergie ist die häufigste Tierhaarallergie – wobei der Name irreführt: Auslöser sind nicht die Haare selbst, sondern vor allem ein Eiweiß aus Speichel und Hautdrüsen der Katze (Fel d 1), das beim Putzen im Fell verteilt wird. Die winzigen Allergenpartikel schweben lange in der Luft und haften an Kleidung, Möbeln und Wänden – deshalb finden sie sich auch in katzenfreien Räumen wie Schulen oder Büros. Unbehandelt kann sich aus dem Schnupfen ein allergisches Asthma entwickeln.
Das Immunsystem stuft das harmlose Katzenallergen fälschlich als Bedrohung ein und bildet Antikörper dagegen – bei erneutem Kontakt werden Botenstoffe wie Histamin freigesetzt, die die Beschwerden auslösen. Eine allergische Veranlagung (Atopie) ist häufig erblich. Die Diagnose sichern Haut- und Bluttests in der allergologischen Praxis.
Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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