Die Akne inversa – fachlich Hidradenitis suppurativa – ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, bei der sich in Regionen mit Hautfalten und Terminalhaarfollikeln – vor allem Achseln, Leisten, Gesäß und unter der Brust – immer wieder schmerzhafte Knoten, Abszesse und Fistelgänge bilden. Mit gewöhnlicher Akne hat sie trotz des Namens wenig zu tun. Die Erkrankung beginnt meist nach der Pubertät, wird im Schnitt erst nach Jahren richtig diagnostiziert und belastet Betroffene körperlich wie seelisch erheblich. Eine frühe fachärztliche Behandlung kann das Fortschreiten deutlich bremsen.
Ausgangspunkt ist eine Verhornungsstörung und Entzündung der Haarfollikel, keine mangelnde Hygiene. Eine genetische Veranlagung ist häufig; als stärkste beeinflussbare Faktoren gelten Rauchen und Übergewicht. Mechanische Reibung durch enge Kleidung sowie hormonelle Einflüsse können Schübe begünstigen. Frauen sind insgesamt häufiger betroffen.
Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad:
Gerade bei Akne inversa laufen derzeit zahlreiche Studien zu neuen Wirkstoffen. Darüber hinaus wird die Behandlung in klinischen Studien laufend weiterentwickelt. Bei FutureMeds finden Sie aktuelle Studien, an denen Sie kostenfrei und ärztlich begleitet teilnehmen können.
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